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Europäische Patientenakademie

NEPP Workshop in Potsdam

Auf Einladung von der Firma Roche habe ich am Workshop „Nationaler Erfahrungsaustausch Patient und Politik“ als Redner am 28.04.18 teilgenommen. Die Tagesordnung umfasste eine detaillierte Zusammenfassung der letzten Trends im Gesundheitswesen, was die Kommunikation und Digitalisierung angeht.
Die Teilnehmer waren Vertreter von Patientenorganisationen aus Deutschland. Natürlich waren auch einige „alten“ Freunde und Mitwirkende von EUPATI Deutschland im Publikum, die mit weiterführenden Fragen und Anmerkungen viel zum Erfolg der Diskussion über EUPATI beigetragen haben.
In meinem Vortrag habe ich erklärt, wie EUPATI arbeitet, warum wir machen, was wir machen, ich habe detailliert über unsere non-profit Arbeit gesprochen sowie den Qualitätssicherungsprozess geschildert. Die Notwendigkeit der Patientenbildung wurde mehrmals betont und ausführlich diskutiert. Ich habe sowohl die jetzige Lage vorgestellt, als auch unsre Pläne für die Zukunft geschildert.
Darunter wurde die zur Zeit vorläufig auswertete Idee, dass wir den gesamten Expertenkurs auf Deutsch, für den ganzen deutschsprachigen Raum ausarbeiten, besonders gut aufgenommen. Mindesten fünf Leute haben mich angesprochen, dass sie sich in dem Fall unbedingt bewerben würden. Die Tatsache, dass der Kurs zur Zeit nur auf Englisch läuft, ist eine Barriere für viele Patientenvertreter.
Ausserdem war mein Beitrag sehr positiv aufgenommen. Die Teilnehmer zeigten eine positive Einstellung, viele haben mich in der Mittagspause angesprochen und über weitere Zusammenarbeit gefragt. Ein gewisser Skeptizismus kam nur auf, als ich besonders enthusiastisch darüber sprach, dass gebildete Patienten sich auch stärker politisch engagieren können. Manche sagten, dass das in Deutschland nicht so einfach sei. Ich habe allerdings betont, dass das ohne Bildung und Lernen kaum möglich sein wird.
Wir hoffen allerdings, dass wir mit den Webinars, mit der Überlegung, dass der Kurs auch auf Deutsch angeboten wird, und durch engere Zusammenarbeit mit noch mehr Patientenorganisationen auch einen höheren Grad der Patienteneinbindung erreichen können.