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Europäische Patientenakademie

Jahresversammlung der Landesplattforme am 8-9 Mai in Berlin

 

Wie jedes Jahr, sind die Landesplattforme auch diesen Frühling zusammengekommen, um im Rahmen einer Versammlung und eines Kapazitätsbildungsevents  die gemeinsamen Herausforderungen, Aufgaben und Ergebnisse zu besprechen. Das Treffen wurde von der irischen Plattform IPPOSI und von der EUPATI-EU-Zentrale in den Räumlichkeiten von der Bayer AG. in Berlin organisiert.

Fast 50 Teilnehmer von den 18 Plattformen waren anwesend. Das Hauptthema der Besprechung war, was wir voneinander lernen können, mit besonderer Hinsicht darauf, dass die rechtlichen und administrativen Bedingungen in Europa sehr vielfaltig sind. Die verschiedenen Rechtsformen der Plattforme, ihre Finanzierung, ihre Zusammenarbeit mit anderen Stakeholders, und die Nachhaltigkeit der Arbeit wurden in Detail diskutiert. Aber dieses Mal ein bisschen anders! Statt uns Präsentationen und Vorträge anzuhören, hatten wir eine moderierte Diskussion – von Derrick Mitchell geführt -, die auf einem Mindmap aufgezeichnet wurde und als Grundlage für die weitere Diskussion diente.

Besonders interessant war auch der Vortrag vom EUPATI-Projektleiter Matthew May am zweiten Tag des Treffens, wobei die jetzige Lage und die Zukunft von EUPATI vorgestellt wurden. Die Webseite – und damit die Toolbox – sind mittlerweile so populär, dass wir kaum mit dem Verkehr Schritt halten können: Mehr als 630.000 individuelle Nutzer haben in den letzten 5 Jahren die Toolbox geöffnet, und die Tendenz und Intensität der Nutzung steigen ununterbrochen. Deutsch ist die dritthäufigste Sprache, wenn wir alle neun Sprachversionen betrachten.

Das EFOEUPATI Projekt (Ensuring the Future of EUPATI) wurde ins Leben gerufen und wird von IMI finanziert, damit eine Nachhaltigkeit des EUPATI Projektes und seiner Ergebnisse noch robuster gesichert werden können. In diesem Rahmen wird allerdings nicht nur die Nachhaltigkeit untersucht, sondern eine Webplattform für das gesamte Projekt wird entwickelt, und die nationalen Plattforme werden regional vernetzt. Die Zusammenarbeit im deutschsprachigen Raum ist auch jetzt schon stark: neben gemeinsamen Webinare wird jetzt auch intensiv die Launch des Expertenkurses in deutscher Sprache geplant.