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Europäische Patientenakademie

Internet-Vorträge: Wie funktioniert die Arzneimittelforschung und -entwicklung, und wie können sich Patienten daran beteiligen?

Nach der Gründung von EUPATI Deutschland am 20. Januar 2016 stellt die Landesplattform nun eine Toolbox mit deutschsprachigen Weiterbildungsmaterialien für Patienten und Patientenvertreter zum Arzneimittelentwicklungsprozess bereit.

Am Tag des Starts der Landesplattform in Deutschland hat EUPATI Deutschland diese Serie von Internet-Vorträgen (Webinare) aufgezeichnet, in der Interessierte sich über die Grundprinzipien der Arzneimittelforschung und -entwicklung, die Rolle von Industrie
und Wissenschaft, die Grundlagen der Patientenbeteiligung in der Forschung, und praktische Beispiele aus dem Bereich der Patientenbeteiligung informieren können. Die Grundlagen und praktischen Beispiele helfen dabei, sich als Patient und Patientenvertreter
aktiv in die Gestaltung von Studien und Entwicklungsprozessen von Arzneimitteln mit einbringen zu können.

 

Die Videos der Vorträge sind hier nun verfügbar – unten als Videovortrag, oder auch als PowerPoint-Datei. Um die Videos/Folien der Vorträge in Vollbild-Darstellung zu sehen, klicken Sie auf
das Symbol rechts unter dem Video.

EUPATI Webinar: Vom Molekül zum Medikament: Die Grundprinzipien der Arzneimittelforschung und -entwicklung (Matthias Gottwald)

Matthias Gottwald von der Bayer Pharma AG beschreibt die Grundprinzipien des Arzneimittelentwicklungsprozesses, die Zusammenarbeit von Industrie und akademischer Forschung, sowie die Einzelschritte von der Forschungsplanung über die nicht-klinische und
klinische Entwicklung bis hin zu Zulassung und Lebenszyklusmanagement.


EUPATI Webinar: Wie funktioniert die Arzneimittelentwicklung – Die Rolle der Wissenschaft (Insa Bruns, KKS) auf Vimeo

Insa Bruns vom Netzwerk der Koordinierungszentren für Klinische Studien (KKS) beschreibt den Arzneimittelentwicklungsprozess aus Sicht der akademischen Forschung, darunter die Rolle der Wissenschaft in der Grundlagenforschung und in klinischen Prüfungen.
Sie geht auch auf die Herausforderungen der Forschungsfinanzierung ein.

 


EUPATI Webinar: Wie funktioniert die Patientenbeteiligung in der Forschung? Grundlagen und praktische Ansätze (Jan Geissler)

Jan Geißler, Geschäftsführer von EUPATI, und Patientenvertreter in verschieden europäischen und deutschen Patientenorganisationen wie dem Europäischen Patientenforum, LeukaNET und dem CML Advocates Network, erklärt, warum die Patientenbeteiligung in der
Erforschung und Entwicklung neuer Arzneimittel zu patientenzentrierteren Therapien führt, und an welchen Stellen Patienten in den verschiedenen Entwicklungsprozessen praktisch mitwirken können.

 


EUPATI Webinar: HIV: Patienten schreiben Geschichte (David Haerry, European AIDS Treatment Group) auf Vimeo

David Haerry von der European AIDS Treatment Group (EATG) und EUPATI berichtet über die jahrzehntelange praktische Erfahrung der Patientenaktivisten im HIV-Bereich, um die Therapie und Versorgung von Patienten mit HIV zu verbessern.

 


EUPATI Webinar: Die Brustkrebsbiobank PATH: Kooperation und Initiative zwischen Patientinnen und Unis (Doris C Schmitt, Stiftung PATH) auf Vimeo

Doris C. Schmitt erklärt die Brustkrebsbiobank PATH als praktisches Beispiel für eine gelungene Kooperation und Initiative zwischen Experten-Patientinnen und Universitäten. Die gemeinnützige Biobank wurde 2001 von Krebspatientinnen ins Leben gerufen und
unterstützt die universitäre und industrielle Krebsforschung mit Biomaterial und Daten auf höchstem ethischen und technischem Niveau, während Patientinnen zusätzlich durch eine kostenlose Einlagerung ihres Tumorgewebes die Möglichkeit der zukünftigen
Diagnostik bereit steht.

 


EUPATI Webinar: Die EUPATI-Toolbox (Matthew May)

Matthew May erklärt live, wie die am 27.1.2016 in sieben Sprachen, darunter deutsch, vorgestellte EUPATI-Toolbox zur Arzneimittelforschung und -Entwicklung funktioniert und welche Inhalte dort zu finden sind.